Schnelles Brot vom Plötzblog

Schnelles Brot vom Plötzblog

Plötzblog LogoVor kurzem hab ich wieder mal bei DER Brotbackseite schlechthin reingeschaut:

Plötzblog von Lutz ist einfach DIE Seite wo ich mir persönlich gern Anregungen und Lust aufs Brotbacken hole. Die Rezeptdatenbank ist aussergewöhnlich und man kommt aus dem staunen nicht mehr raus…

Bis heute hab ich mich nicht so wirklich drüber getraut, doch heute hab ich’s gewagt und das aller schnellste Brotbackrezept rausgesucht – ich hoffe Lutz wird’s mir verzeihen wenn ich genau dieses Brot nachgebacken hab ;) … (fast ein bisschen peinlich für mich). Anyway .. Genug geplappert, hier geht’s ums Brotbacken:

Wenns mal wieder schnell gehen muss, oder auch das ideale Notfallbrot:

Ein Rezept für 2 Brote.

    Quellstück (Autolyseteig)
    900 g Dinkelvollkornmehl (oder Weizenvollkornmehl)
    400 g Joghurt (natur)
    300 g Wasser (50°C)
    Hauptteig
    Quellstück
    100 g Sonnenblumenkerne (frisch geröstet, noch warm)
    100 g Roggenvollkornmehl
    15 g Frischhefe
    20 g Salz
    Sonnenblumenkerne zum Wälzen

Den Joghurt mit dem heißen Wasser mischen und erst dann mit dem Mehl zu einem mittelfesten Teig verkneten. 60 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Alle Zutaten von Hand miteinander zu einem festen bis mittelfesten Teig verarbeiten (Teigtemperatur ca. 27°C).

90 Minuten Gare bei ca. 24°C. Nach 30 und 60 Minuten falten.

Den Teig halbieren und beide Teiglinge langwirken. Mit dem Rollholz den Teig auf der glatten Seite mehrfach parallel entlang der kurzen Seite bis zum Boden eindrücken. Zum Schluss einmal über die Lange Seite mittig eindrücken. (Anmerkung: das habe ich nicht gemacht, .. )

Mit der eingedrückten Seite nach unten in einen mit Sonnenblumenkernen ausgestreuten Gärkorb legen und 45 Minuten bei 24°C reifen lassen. (Anmerkung: Mein Gärkorb war rund,…)

Bei 250°C fallend auf 220°C 45 Minuten mit der eingedrückten Seite nach oben mit Dampf backen.

Zubereitungszeit gesamt: ca. 4,5 Stunden
Zubereitungszeit am Backtag: ca. 4,5 Stunden

Ich sag euch, es gelang mir überraschender Weise auf Anhieb und die Kruste ist für den ersten Versuch ziemlich gut gelungen. Mir schmeckt Brot einfach am besten wenn’s schön knusprig ist.

Man kann nur immer wieder sagen, nehmt euch die Zeit und traut euch drüber :)

Und zum Schluss hab ich auch noch die Fotos vom Experten (Lutz vom Plötzblog) für euch:

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