*Türchen Nummer 23*: Jennie von Tulpentag

*Türchen Nummer 23*: Jennie von Tulpentag

Adventkalender: *Türchen Nummer 23*

Zutaten für etwa 50 Plätzchen:
100g Butter oder Margarine
30g Puderzucker
120g Mehl
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
50g gemahlene Walnüsse
1 Ei
1 TL Zimt
20g Zucker

Ausstechförmchen (z.B. Tannenbaum)

Last Minute Zimt-Zucker-Plätzchen

Hallo, ihr Lieben.
Gerade habt ihr das 23. Türchen von Sophies Adventskalender geöffnet. Dahinter habe ich eine kleine Last Minute Geschenkidee aus der Küche für euch versteckt, denn morgen ist tatsächlich schon Heiligabend. Wie immer kommt der viel zu schnell und überraschend, oder? ;)
Ich bin übrigens Jenny und blogge auf TULPENTAG über Rezepte, DIYs und Wohnideen. Gekocht, gebacken und dekoriert habe ich schon immer gern. Möbelrücken, Schnippeln und natürlich das Verspeisen entspannt mich tatsächlich mehr als eine volle Badewanne und ist ein toller Ausgleich zu meinem Job als Sozialpädagogin.
Was sich hinter dem heutigen Türchen verbirgt? Leckere Zimt-Zucker-Bäumchen und eine kleine Verpackungsidee. Vielleicht fehlt euch ja noch das gewisse Etwas für die Schwiegermama oder ihr habt jemanden total vergessen. Diese Plätzchen sind super schnell gemacht und absolut gelingsicher. Alte Marmeladengläser habt ihr sicher auch zuhause. Dann steht dem Projekt ja nichts mehr im Wege.

Zubereitung

1.Verknetet die ersten 5 Zutaten zu einem Teig und stellt ihn für mindestens eine halbe Stunde kalt.
2.Heizt nun den Backofen auf 160°C Umluft vor.
3.Rollt den Teig aus und stecht die Plätzchen mit eurer Form aus. Legt sie auf ein Backblech mit Backpapier.
4.Bepinselt die Plätzchen nun mit dem verquirlten Ei, mischt Zucker und Zimt und gebt die Mischung auf das mit Ei eingepinselte Bäumchen.
5.Backt die Plätzchen etwa 10 Minuten im Ofen. Schaut immer danach, denn jeder Ofen ist anders.

Für die Verpackung braucht ihr nicht viel. Ich habe ein altes Honigglas dafür verwendet. Den Deckel könnt ihr mit einem Stoffrest verschönern. Einfach auflegen (ggf. mit einem Kleks Kleber befestigen) und nach dem Einfüllen der Plätzchen mit einem hübschen Band verschließen. Ich finde, das macht schon viel her. Mit wenigen Mitteln habt ihr eine hübsche Verpackung.
Ich liebe diese Kekse, denn ich selbst stehe total auf Zimt. Die Walnüsse im Teig geben nochmal eine schöne herbe Note zum Süßen ab. Die Kombination ist ultra lecker.

Wir machen es uns dieses Jahr übrigens zu zweit gemütlich und verschieben die Familien- und Verwandtschaftsbesuche in Ruhe auf die Tage danach, um alles stressfrei zu halten. Früher war bei uns nämlich eindeutig mehr los. Am Morgen des Heiligabends wurde der Tannenbaum in Opas Wäldchen gefällt und im Wohnzimmer aufgestellt. Am Tag davor fand dort nämlich immernoch bis in die Nacht hinein der Geburtstag meines Vaters statt. Wir haben alle beim Baumschmücken geholfen und Mama hat die Vorbereitungen für das Abendessen getroffen. Am frühen Abend ging es in die Kirche. Zurück zuhause haben wir alle zusammen Racelette gemacht. Wir Kinder waren dann immer ziemlich hibbelig und ungeduldig, denn danach sollte es die Geschenke geben. Früher mussten wir dann immer in der Küche warten und alle Türen schließen, denn wir sollten das Christkind nicht dabei stören, wenn es die Geschenke bringt. Nicht, dass es vor Schreck wieder abhaut. Alle 5 hielten wir uns nach dem Essen also in der Küche auf. Meine Mutter musste dann komischerweise immer nochmal ins Bad. Nervig. Jetzt mussten wir noch länger warten. Als sie zurück kam, durfte einer von uns durchs Schlüsselloch schauen. War die Lichterkette am Weihnachtsbaum an, hieß das: Das Christkind war da :) Juhuu. Mein Bruder hat es einmal übrigens entdeckt. Mit seinen sieben Helfern. Ich habe mich aber nicht getraut, nachzugucken, denn ich hatte Angst, dass es uns sieht und mit den ganzen Geschenken wieder abhaut. Wenn Papa bestätigt hatte, dass das Licht tatsächlich an ist, durften wir ins Wohnzimmer stürmen. Wir haben uns natürlich sofort einen Überblick über die Geschenke verschafft. Zuerst wurde aber gesungen. Ich habe das Ganze mit der Blockflöte und später mit der Gitarre begleitet. Toll hörte es sich natürlich an (‚*räusper*). Wir haben die Geschenke dann alle nach und nach ausgepackt. Das fand ich immer eine schöne Zeremonie, auch wenn man natürlich viel Geduld mitbringen musste. Die Tage danach kamen Omas, Opas, Tanten und Onkel mit Kindern vorbei. Viel Trubel. Trotz viel Streit und Ärger (der ja auch irgendwie dazu gehört) waren es jedes Mal wunderschöne Weihnachten und ich werde sicherlich später einmal viel davon übernehmen.
Ich wünsche euch tolle Weihnachtsfeiertage und hoffe, ihr könnt diese mit wenig Stress nach euren Vorstellungen mit euren Liebsten verbringen!

Jenny von Tulpentag

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