Kaspressknödel zu „Wasser“

Kaspressknödel zu „Wasser“

.. ob zu „Wasser“ oder auch an „Land“, Kaspressknödel schmecken einfach wunderbar!

Mit „zu Wasser“ ist schlicht und einfach in einer kräftige Rindssuppe gemeint. Im Salzburger Land könnte man das auch anders verstehen, denn hier gibt es wunderbare Seen, welche zum Verweilen einladen. Um noch schnell das Rätsel zu lösen – die Alternative „zu Land“ wäre schlichtweg ein Kasspressknödel auf knackigem Salat mit feinem Dressing.

Ich kann mich noch gut an einen Ausflug in die Stadt Salzburg erinnern,… Hättet ihr’s gewusst? Die Festung Hohensalzburg stammt im Kern aus dem 11. Jahrhundert und ist eine der grössten mittelalterlichen Burganlagen in Europa. Die Haupteinnahmequelle der Salzburger war die Salzgewinnung und der –handel sowie zeitweise der Goldbergbau. Schon seit der Jungsteinzeit ist das Gebiet der heutigen Stadt durchgehend besiedelt. Salzburg war im Königreich Noricum Verwaltungszentrum der keltischen Alaunen und später unter Kaiser Claudius eine der wichtigsten Städte der römischen Provinz Noricum.
Salzburg wurde des Öfteren an das heutige Bayern und wieder retour an Österreich angegliedert, unter Napoleon sogar besetzt und geplündert. Erst 1816 fiel das Land zum grössten Teil erneut an das Kaisertum Österreich und damit unter die Habsburger Regierung.

Erster Tag im neuen Bundesland, da hab ich euch eine würzige Suppe mitgebracht:

Zutaten für 4 Personen:

    2 gekochte mehlige Erdäpfel
    1 grosse Zwiebel
    1 EL Butter
    200 g Knödelbrot
    125 ml Sauerrahm
    125 ml Schlagobers
    2 Stück Eier
    2 EL Mehl
    Salz
    1 EL Petersilie (gehackt)
    200 g Pinzgauer Bierkäse
    reichlich Butterschmalz, zum Ausbacken
    1 Liter kräftige Rindsuppe

Am liebsten mag ich Kaspressknödel an herbstlichen Wochenenden, da hat man Zeit für die schönen Dinge des Lebens – und das inkludiert auch meine kulinarischen Freunde die Kaspressknödel.

In den letzten Wochen ist mir vermehrt aufgefallen, dass all die Dinge die mir früher so schwer vorkamen eigentlich ganz leicht von der Hand gehen.. Knödel waren für mich immer ein grosses schwarzes Loch, aber warum? Denn eigentlich muss man nur ein paar Kleinigkeiten wissen und sie werden richtig gut!

Und um ein gutes Gelingen zu garantieren werden die Erdäpfel werden erst einmal gekocht und geschält, anschliessend ausdampfen lassen und durch eine Kartoffelpresse drücken (irgendwie lustig, eigentlich sag ich zu 99% Erdäpfel, aber jetzt ist es plötzlich die Kartoffelpresse – nun ja, Erdäpfelpresse klingt irgendwie ungewohnt ;) )…

Nun das Knödelbrot (oder auch Semmelwürfel oder Semmeln vom Vortag) in einer grossen Schüssel mit Milch übergiessen.
Den Käse in kleine Würfelchen schneiden, die Zwiebel fein hacken und gemeinsam mit Rahm, Schlagobers, Eiern, Mehl, Salz, Petersilie und den Erdäpfeln in die Schüssel hinzu geben.

Gut vermengen und für 20 Minuten rasten lassen.

Danach flache Knödel formen und in heissem Butterschmalz schwimmend ausbacken. Nach dem Backen abtropfen lassen und direkt in der heissen Rindsuppe mit etwas frischem Schnittlauch bestreut servieren.

Ich dreh hier erst mal ein paar Runden durch die Stadt und schau mir an was Julie heute gekocht hat …

Bis morgen meine Lieben,
ich verrate nur soviel – es wird Bierig!

Eure Sophie

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