Flädlesuppe mit meiner geliebten Hühnersuppe aus Omas Küche

Flädlesuppe mit meiner geliebten Hühnersuppe aus Omas Küche

Dieses Wunderding hilft auch bei Verkühlungen

Flädlesuppe kennt ein jeder – doch in manchen Regionen Österreichs wird sie ganz einfach anders genannt die Frittatensuppe ;) … Alle die Palatschinken lieben, lassen sich sicherlich auch für diesen Klassiker der österreichischen Küche begeistern. Wie ihr merkt, wir sind im wunderbaren Vorarlberg angekommen :) ..

Zutaten:

    4-6 Hühnerkeulen
    Suppengrün
    eine Zwiebel
    Maggie Kraut
    Salz und Pfeffer
    Wasser
    optional etwas Chili

Für die „Flädle“:

    2 Eier
    120 Gramm Mehl
    250 ml Milch
    eine Prise Salz
    ein Schuss Mineralwasser
    etwas Butter zum Braten

Zu Beginn die Zwiebel grob schneiden und in etwas Öl goldig anbraten und auf einem Teller beiseite stellen. Nun die Henderlkeulen salzen/Pfeffern und in der gleich Pfanne von alles Seiten scharf anbraten, bei Bedarf noch etwas Öl beimengen.
Die Zwiebel wieder in den Topf geben, einmal kräftig umrühren und das ganze mit etwa einem 1/4 Liter Wasser ablöschen.
Wieder gut salzen/pfeffern, das Maggie Kraut (ich nehme immer von 8-10 Stängel die Blätter) grob schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Unbedingt gut würzen, ich verzichte dafür auf den Suppenwürfel.
Nun erneut ca. 1/2 – 3/4 Liter Wasser eingießen, es soll alles gut mit Wasser bedeckt sein.
(Habt ihr nicht ausreichen Maggie Kraut zur Hand, ist es natürlich möglich den Suppenwürfel zu verwenden).

Einmal richtig heiß aufkochen lassen und anschließend für mindestens eine Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Für die „Flädle“ (oder Frittaten, wie man in den Niederösterreichischen Breitengraden sagen würde), die Eier, Mehl und die Hälfte der Milch vermengen und 15 Minuten stehen lassen. Anschliessend die restliche Milch und die Prise Salz samt einem Schuss Mineralwasser dazugeben und nochmals etwa 5 Minuten rasten lassen.

Anschliessend mit einem Schöpflöffel den Teig in eine heisse Pfanne mit geschmolzener Butter giessen. Einmal wenden, sodass auf beiden Seiten eine goldig knusprige Oberfläche entsteht. So fortfahren bis der ganze Teig aufgebraucht ist.

Die herausgebackenen Scheiben aufrollen und mit dem Messer feine „Flädle“ schneiden und auf einem Teller beiseite stellen.

Nachdem die Suppe fertig gekocht ist, die Flädle einfach direkt hineingeben und gut schmecken lassen.

Bon Appetit !

Ein kleiner Tipp: Palatschinken auf Vorrat machen, denn im Kühlschrank halten sie 3-4 Tage bzw. sie gleich zu Flädle schneiden und Portionsweise einfrieren – ein schneller Genuss in verschiedensten Suppen an kalten Wintertagen.

15 Comments

  1. Hmmm…. Das hört sich gut an :)
    Das werde ich mir mal speicher, für die Woche.

    Vielen dank fürs Teilen!

    Liebe Grüße Melanie

  2. Ach Sophie, das ist so witzig! Ich bin in Deutschland (NRW) aufgewachsen und kenne Flädlesuppe tatsächlich nur aus den Romanen von Christine Nöstlinger. Da kamen dann auch so „komische Wörter“ wie Palatschinken und Topfen vor ;) Als Kind für mich echt böhmische Dörfer …
    Umso mehr freu ich mich jetzt, das Rezept hier bei dir zu sehen und nun endlich zu wissen, wie Flädlesuppe denn zu sein hat :D
    Liebe Grüße
    Carolin

    • Liebe Carolin,
      Du hast soeben wieder eine schöne Erinnerung aus meiner Kindheit aufleben lassen – Christine Nöstlinger hab ich soooo gern gelesen!
      Es freut mich riesig, herzlichen Dank für dieses feinen Moment :)
      Alles Liebe, Sophie

      • Das beruht ja eindeutig auf Gegenseitigkeit. Insofern können wir uns heute beide über die Erinnerung freuen :)

  3. Hey Sophie,
    schöner Post und toll erklärt! Muss ganz ehrlich sagen ich komme aus Unterfranken und ich hab davon schon gehört und es auch gesehen aber so ganz ehrlich wahrgenommen gegessen hab ich so eine Fädlesuppe noch nicht. Vielleicht ja jetzt!

    Liebst, Nadi

    • Liebe Nadi,

      dann hoffe ich mal, dass es demnächst ein paar Flädle in der Suppe gibt – denn die schmecken wirklich köstlich ;) !

      Liebe Grüsse,
      Sophie

  4. Die „Fädle“ scheinen ja gar nicht so schwer zu sein :) Danke fürs teilen, das wird bald nach gekocht :)

    LG Jasmin von
    jasminslittlelifestyleblog.wordpress.com

  5. Catharina Zeise

    Lecker, lecker :-) ich stehe total auf Hühnersuppe :-) Liebe Grüße von Cathi (fit-weltweit.de)

  6. Das ist eine meiner absoluten Lieblingssuppen und ich find es so praktisch, dass man die flädle schon vorproduzieren kann.
    Liebe Grüsse Ela

    • Liebe Ela,

      das freut mich ;) – und das vorproduzieren ist perfekt für Faulibärabende ;) !

      Liebe Grüsse, Sophie

  7. Ich liebe Flädlessuppe – einfach so lecker ?
    Ein sehr schönes Rezept und wunderschöne Fotos!
    Hab noch einen wunderschönen Abend ?
    Liebe Grüße Mimi

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