Eine kulinarische Reise geht zu Ende

Eine kulinarische Reise geht zu Ende

Die letzten Wochen sind wir kulinarisch durch alle 9 Bundesländer gereist, auch bei Julie gab es jede Menge Leckerbissen…

Die vergangenen Tage haben wir uns quer durch unser wunderbares Österreich gekocht. Als „alte“ Niederösterreicherin war es mir eine besondere Freude Euch jeweils die Lieblinge als 3 Gänge Menü aus meiner Heimat vorzustellen.

Mit einem Heimatvorteil ging es in Niederösterreich los und wir konnten eine Winzersuppe, gefolgt von Omas Schweinsbraten und einer Waldviertler Spezialität – den Mohnzelten geniessen. Bei meiner lieben Julie gab es Wachauer Laberl, Leberwurst und Mohnknöderl.

Inmitten meines Lieblingsbundesland liegt Wien, ein kulturelles als auch kulinarisches Vorzeigestädtchen – wobei wir hier eher von einer Stadt sprechen sollten ;) …
Zum Essen gab es Wiener Erdäpfelsuppe, Backhendl mit Lieblingsmayonnesesalat und gratinierte Topfenpalatschinken. Julie bekochte Euch mit Sachermuffins, Tafelspitz und Apfelstrudelmarmelade.

Setzt man sich ins Auto und fährt Richtung Süden, landet man im Burgenland. Hier findet man rund um den Neusiedlersee köstliche Weine, ein grosses Radlerparadies und kann in verschiedensten Thermen die Seele baumeln lassen. Wir kamen allerdings zum Essen her (hehe, war ja klar ;) )… Es gab Pannonische Kukuruzsuppn, gefolgt von einem wunderbaren Uhudler Rostbraten und als süsses Highlight das Meisterwerk der Konditorkunst – Kardinalschnitte. Julies Leckerbissen waren Burgenländer Tascherln und ein Burgenländischer Hochzeitsgugelhupf.

Anschliessend besuchten wir das grüne Herz Österreichs, die Steiermark. Hier hat bereits Arnold Schwarzenegger den besten Apfelstrudel von seiner Mama gegessen, doch wir haben noch andere Köstlichkeiten entdeckt: Kürbissuppe, Kürbiskernhenderl mit Kürbisspalten und Kernölsalat und als süssen Abschluss Marmorgugelhupf Tiramisu mit Kürbiskernen und Kernöl. Bei Julie hatten wir eine Steirische Eierspeise, Rindfleischsalat mit Käferbohnen und Kernöl und Blunzenknödel mit Krautsalat.

Ein Stückchen weiter ein weiteres, kulinarisch geprägtes Bundesland – Kärnten -. Ganz Landestypisch kochte ich eine Gailtaler Specksuppe, wie könnte es anders sein natürlich Kärntner Kasnudeln (gekrendelt wie nie zuvor) und zum Schluss Griessschmarren mit Zwetschkenröster. Auf Julies Blog bekamen wir einen Kärntner Reindling und eine super Variante davon, nämlich Julies Reindling.

Weiter gehts in Richtung herrlicher Berge und urigen Hütten wo es die besten Schmankerln gibt. Schmankerln wie Tiroler Käsesuppe, Tiroler Gröstl und Topfenschmarren mit Moosbeermandln. Schaut man in Julies Kochtopf, so findet man Knödel Tris und Süsskartoffelknödel mit Preiselbeeren… Mmmmmh, da könnten wir ruhig ein bisserl länger bleiben ;) …

Einmal noch Richtung Westen, knapp vor meiner neuen Heimat, machen wir in Vorarlberg halt. Bei Flädlesuppe, Käsknöpfle mit Apfelmus und neu interpretiertem Riebel-Flammeri. Julie hat Euch als Tagesstarter ein Riebel Porrigde gemacht, gefolgt von Erdäpfel Käse Puffer mit Schnittlauchsauce und Kaspressknödel auf Blattsalat.

Auch im vorletzten unserer Bundesländer Salzburg überraschten wir mit einzigartigen Köstlichkeiten wie Kaspressknödelsuppe, Salzburger Bierbraten und g´schmackigen Mozartknödeln. Doch damit nicht genug kredenzt uns Julie noch wunderbare Mozartpralinen – also das war definitiv ein super Besuch für alle Naschkatzen ;)

Abschliessend gab es noch einen Besuch in Oberösterreich, das Land der Knödel und guten Torten. Als Einstimmung wurde Mühlviertler Rahmsuppe serviert. Doch damit nicht genug wandelte ich die normale Version von Wurstknödeln in deftige überbackene Wurst- und Grammelködel um. Als Menüabschluss wollte ich es mir nicht nehmen lassen und habe schliesslich eine wunderbare Linzertorte gebacken!
Bei Julie wurden mir mit Linzer Stangerl und geniale Linzerpies verwöhnt.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in meiner alten Heimat, haben wir dann noch ein wenig Blunzen vom Fleischhauer mit nach Liechtenstein gebracht und servierten ganz spontan ein Blunzen Gröstl. Zuerst gab es, wie sich sicherlich viele von euch gut vorstellen können, verdutzte Gesichter… Schliesslich konnten sich aber alle überwinden und es haben tatsächlich alle aufgegessen – für mich eine grosse Überraschung, denn Blutwurst ist definitiv nicht jedermanns Sache…

Sodala meine Lieben, ich hoffe der kurze Rückblick inspiriert euch auch mal wieder etwas traditionell österreichisches zu kochen ;)

Ich wünsch Euch einen wunderbaren Tag, ich werd mir gleich mal die nächste kulinarische Reise überlegen – habt ihr Ideen wo es hingehen soll?

Macht es gut,
Eure Sophie

2 Comments

  1. OMG, Masterpieces. Ich bin verliebt!!!

    • Vielen Dank liebe Michalina,

      ich hoffe du kannst das eine oder andere Rezept mal nachkochen ;)

      Liebe Grüsse, Sophie

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